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Cobra Motorsport Team

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Ich möchte hier klarstellen das wir kein Verein oder Club sind, wir sind Freunde die sich zu einen Team zusammengeschlossen haben. Motto. Gemeinsam sind wir stark.

Einige von uns sind Mitglieder des WRT-Hollabrunn.

 

 

Wissenswertes aus der Autocrosswelt

60 Jahre „Motorsport des armen Mannes“

Text: Reinhard Kaufmann
Foto: Klaus Peter Podznik

Ostern 1947. Zwei Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges, gingen die Leute in Europa schön langsam zur Tagesordnung über. In England, wo es außer einigen Treffern der V2-Raketen wenig Schäden gab, erfanden äußerst helle Motorsportköpfe das Auto-Cross.

Drei Monate später war es soweit. „Sie steckten einige Kurse aus, probierten sie, und am 26. Juli 1947 fand das erste Auto-Cross an der Straße von Stourbridge nach Bridgnorth statt“, schreibt Günter Ledl in seinem Buch AUTOCROSS AM CONTINENT. Sieger wurde der prominente Motorsportler Ken Wharton auf einem 1081-ccm-Wharton-Special. Mein guter, alter Kumpel Günter Ledl berichtet, dass das Rennen „von einigen tausend begeisterten Interessierten besucht wurde, die eine Menge Staub, auf zwei Rädern fahrende Kompressor-Midgets und 3,5-Liter-Special-Fords sahen, die ihre Lenkung oder Türen verloren.“

Der Auto-Cross-Sport breitete sich epidemieartig aus. 1967 wurden in England bereits 493 Veranstal­tungen gezählt. In Österreich gab es am 28. und 29. September 1968 das erste Rennen, das der RRC 13 in Großhöflein bei Eisenstadt durchführte. Sieger wurde Walter Roser. Erfreulich war das Erscheinen von Jochen Rindt, der zum Gaudium der Zuschauer sein Auto auf die Seite legte.

In Deutschland fand am 3. August 1969 in Hersbruck das 1. Bayrische Auto-Cross statt, das Lothar We­ber vor Franz Pickel gewann.

Als nächstes Land wurde die Tschechoslowakei auf den „Motorsport des armen Mannes“ aufmerksam. Mit Hilfe von Castrol und Gösta Zwilling veranstaltete der AMTC Prerov im Oktober 1969 das erste Auto-Cross hinter dem „Eisernen Vorhang“. 30.000 Zuschauer kamen voll auf ihre Rechnung und be­klatschten den Gesamtsieg von Erich Glavitza aus dem kapitalistischen Österreich.

Bildtext:
Wie beim Skispringen wurden in Großhöflein die Sprünge der Auto-Crosser vermessen. Peter Pointer schaffte mit seinem Cooper-Buggy die beachtliche Weite von 20 Metern.

 

 

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